Empfohlen bei wer-weiss-was

wer-weiss-was ist Deutschlands älteste und mit 500.000 Mitgliedern aktivste Expertenvermittlung. Über fünf Millionen Diskussionen und Fragen finden sich in unserem umfangreichen und professionellen Archiv. Viele davon enthalten Links und Empfehlungen für Produkte und Dienste, hilfreiche Informationen und Experten auf anderen Websites im deutschen Internet. Weil einige Links besonders häufig von unseren Mitgliedern empfohlen werden, stellen wir eine Badge zur Verfügung, die euch als besonders hilfreiche Seite auszeichnet. Damit ist es aber nicht getan :-)

Bindet ihr die Badge auf eurer Seite ein und gebt uns darüber bis zum 01.07.2012 eine Rückmeldung an team@wer-weiss-was.de, nehmt ihr teil an unserem Gewinnspiel. Die Gewinnerseite stellen wir ausführlich hier im Blog vor, mit Verweisen auf die Empfehlungen bei wer-weiss-was.de und einem Interview mit dem Seitenbetreiber.

Der Status “Empfohlen bei wer-weiss-was.de” ist exklusiv; die Einbindung der Badge nur nach Rücksprache mit wer-weiss-was.de gestattet.

{ 0 comments }

Warum mich eBooks faszinieren

by derfrager on 07.05.2012

Oder: Kann man mit einem eBook den Literaturnobelpreis gewinnen?

eBooks – Fragen über Fragen

Wenn ich über eBooks nachdenke, fliegen mir die Fragen nur so um die Ohren und mein Puls steigt. Hier mal ein Schwergewicht: Kann man mit einem eBook den Literaturnobelpreis gewinnen? Ich habe in Schweden nicht nachgefragt. Vielleicht sollte ich das mal tun. Die elektronische Ausgabe von »Die Atemschaukel« von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller gab es jedenfalls eine Zeit lang als kostenloses eBook. Was, wenn zukünftige Bestseller-Autoren ihre Werke nur als eBook veröffentlichen würden?
Wie sieht eine Buchmesse aus, die von elektronischen Büchern dominiert wird? Ein Tresen mit iPads und Pappaufstellern mit dem Buchcover? Der Autor liest vor Publikum Textpassagen von einem Kindle ab?
Wenn ich nachts also nicht schlafen will, muss sich nur über eBooks nachdenken. Das reicht schon. Ein faszinierendes Thema.


Wie war das früher mit den eBooks?

Als ich vor einigen Jahren einen Freund in seinem Büro besuchte, sah ich das Firmenschild eines eBook-Reader-Unternehmens im Haupteingang. Ich wusste, dass es solche elektronischen Geräte gibt, hatte ihnen bisher aber keine Beachtung geschenkt. Graue, langweilige Geräte. In den Buchhandlungen lagen sie meist neben den Übersetzungsgeräten, die ausschauen wie Taschenrechner. Für mich irgendwie alles nutzlos. Nicht praktisch. Technischer Schnickschnack. Das Angebot an elektronischen Büchern war eher gering. Es gab keine übergeordneten Plattformen und die Geräte waren nicht gerade günstig. Nein – für mich war das nichts. Gegen das Buch hatten sie, aus meiner damaligen Sicht, keine Chance.


Warum sind eBooks populär geworden?

Mit der Verbreitung des Portable Document Format (PDF) wurden auch eBooks immer selbstverständlicher. Ein Klick und ich habe das Handbuch eines Telefons, eine wissenschaftliche Arbeit oder ein Kochbuch auf dem Bildschirm. Das Learning der Kunden veränderte die Nachfrage und darauf reagierten logischerweise auch die Anbieter wie Amazon. Den hauseigenen eBook-Reader Kindle gab es ja schon seit Längerem, nun wurden aber auch die Möglichkeiten zum Selfpublishing ausgebaut. Im April 2011 eröffnete Amazon den deutschen Kindle-eBook-Store und zeitgleich Kindle Direct Publishing (KPD), mit dem jeder Autor in der Lage ist, sein Buch selbst zu verlegen. Man ist übrigens nicht auf den Kindle als Lesegerät angewiesen. Es existieren kostenlose Kindle-Apps für Windows-PC, Mac, iPod, iPad, iPhone, Android-Geräte und für Windows Phone.


eBook-Plattformen – wer macht das Rennen?

Weil Pluralismus ein Wesensmerkmal des Netzes ist und ich nicht Werbeträger von Amazon bin, möchte ich noch erwähnen, dass es auch andere Veröffentlichungsmöglichkeiten wie etwa den iTunes Store gibt. Und natürlich die vielen, vielen anderen Plattformen mit eBooks der unterschiedlichsten Formate und Themenbereiche. Ich konzentriere mich auf Amazon, weil es mein Favorit ist. Eine gerade veröffentlichte Statistik bestätigt meinen Eindruck. Laut einer Studie der Uni Hamburg werden 57 % aller eBook-Käufe bei Amazon getätigt. Die komplette Statistik seht ihr hier (Quelle: WirtschaftsWoche, Ungedruckt – Notizen aus der Medienwelt von Sebastian Matthes).

Amazon Kindle 4


Welche Konsequenz hat die Entwicklung des eBook-Marktes für Verlage und Autoren?

Vielleicht mag der ein oder andere denken, dass es den Buchverlagen nun an den Kragen geht. Das glaube ich aber nicht. Ich bin mir sogar sicher, dass es nicht so sein wird. eBooks erweitern eher den Aktionsradius der Verlage. Vorhandene Bücher können als eBook angeboten werden. Projekte, die bisher zu wenig effizient waren, lassen sich nun realisieren. Autoren, die früher wegen einer zu niedrigen Auflage oder eines zu exotischen Themas bei Verlagen keine Chance hatten, eröffnet sich durch das Selfpublishing neue Möglichkeiten. Auch wer ein Buch mit geringer Seitenzahl veröffentlichen will, zum Beispiel 40 Seiten, um mal eine Zahl zu nennen, findet hier seinen Markt.


Wie schaut es mit der Qualität der eBooks aus?

Der eBook-Markt ist noch verhältnismäßig jung und natürlich tummeln sich bei Amazon neben wirklich guten Autoren auch solche, die denken, dass sie mit eBooks reich werden könnten. Das Motto dieser Autoren: Inhalt egal, Hauptsache eBook. Trash pur. Meist erkennt man sie schon am Cover und dem reißerischen Titel. Wer Schund meiden will, liest die kostenlosen Leseproben, die Rezensionen und natürlich die Kommentare, die als Erwiderung auf den Trash oft sehr lustig und unterhaltsam sind – und aus meiner Sicht schon ein eBook wert wären. Sicherlich wird es noch einige eBook-Wellen geben und die anfänglichen Wehwehchen dieser Technik werden weggespült. Qualität wird sich durchsetzen – und der Markt und die Leser werden sie erkennen.


Fragen zum Thema eBooks bei wer-weiss-was

Bei wer-weiss-was schreibt Achim S. »Guten Tag, 
ich habe als Referent mehrere Skripte für arbeitsrechtliche Vorträge verfasst.
 Diese würde ich gerne als eBooks zum Download gegen kleines Entgelt im Netz anbieten.
 Hat jemand einen Tipp dazu, wie das technisch geht?
 Man benötigt ja sicher irgendeine Software, die die Zahlung annimmt und den Download erst nach Zahlung freigibt?
 Muss man sich da einem eBook-Verlag anschließen oder kann man das selbst betreiben?

 Vielen Dank für Ihre Tipps und Hinweise.«

Lieber Achim, ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Artikel schon etwas weiterhelfen. Für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein eBook zu veröffentlichen, habe ich nachfolgend ein paar Publikationen und Links zusammengestellt. Hier erfahrt ihr, wie ihr ein eBook entwickeln und bei Amazon veröffentlichen könnt – und einige andere nützliche Tipps.

1. »Eigene E-Books erstellen und verkaufen«
Wolfgang Tischer, Chefredakteur und Herausgeber von Literaturcafe.de, wendet sich an den absoluten Anfänger, und ich finde, er macht das prima. Das Buch ist gut strukturiert und führt den Leser gekonnt von den Basics bis zum praktischen Entwickeln eines eBooks. Hier findet ihr auch alles zu den Modalitäten, also zur Autorenhonorierung etc. Ihr erhaltet das Buch zum Preis von 2,99 € bei Amazon – natürlich als eBook.

2. »Mit einem Texteditor Dokumente und E-Books für Amazon Kindle erstellen«
Dieses kostenlose eBook von Vladimir Simovic wendet sich an Autoren mit HTML- und CSS-Grundkenntnissen. Es enthält eine gut verständliche Anleitung, wie man ein eBook auf der Grundlage von HTML und CSS und mithilfe der kostenlosen Amazon-Programme KindleGen und Kindle Previewer entwickelt. Amazons Mobipocket-Format wird nämlich aus HTML und CSS generiert. So hat man die beste Kontrolle über die Struktur und die Formatierung des späteren eBooks und gleichzeitig ein optimiertes Ladevolumen. Letzteres ist wichtig, weil Amazon dem Autor pro Megabyte 12 Cent bei jedem (!) einzelnen Buch-Download berechnet.
Ihr könnt das eBook von Vladimir Simovic als PDF-Datei auf seiner Seite perun.net kostenlos downloaden. Das lohnt sich auf jeden Fall. Der Autor und Blogger hat schon einige Bücher und eBooks veröffentlicht. Seine Publikationen bestechen durch ihre klare, verständliche Sprache, die den Leser nicht aus den Augen verliert.

3. Kindle Direct Publishing
Amazon beschreibt auf seiner Website, wie das genau geht mit dem Selfpublishing. Ihr findet dort die Punkte: »Erste Schritte und häufig gestellte Fragen«, »Was ist der Amazon Kindle?«, »Wie erreicht man möglichst viele Leser?«. Und natürlich gibt es auch eine Community.

Ich finde eBooks großartig. Kein Autor und kein Verlag muss zittern. Im Gegenteil: eBooks werden die Welt bereichern. Ich habe mir ein Kindle zugelegt und bin von den Möglichkeiten begeistert. Aber die »Süddeutsche« oder ein gutes Buch lese ich nicht damit. Das ist mir echt zu kleinteilig. Eher Dokumentationen, Features, ausgewählte Artikel. Jeder, wie er mag.

Bis bald.

Ich wünsch euch schöne Fragen – und viele gute Antworten.

Der Frager

Autor:

Manfred Zimmer ist Der Frager

Manfred Zimmer ist Der Frager. Der Diplom-Informatiker wechselte direkt im Anschluss an sein Studium in die Kreativbranche. Heute arbeitet er mit seiner Textagentur ZimmerText als freier Texter, Kreativkonzeptioner und Berater in Hamburg.

 

{ 0 comments }

Aktive Vaterschaft und Karriere – so kann Partnerschaft und berufliche Entwicklung gelingen

by Hans-Georg Nelles April 11, 2012

Familie und Beruf! Kinder und Karriere! Junge Frauen und Männer der ‚Generation Y‘ wollen beides. Aber wie kann die doppelte Doppelbelastung abgearbeitet, die Kinder verantwortungsvoll erzogen und die berufliche Entwicklung dennoch im Auge behalten werden. Meine Antwort: Reden, Aushandeln, Handeln und wieder darüber reden. Es kommt darauf an, die Aushandlungsprozesse mit dem Chef am Küchentisch gut [...]

Read the full article →

Lokal rockt!

by Silke Schippmann April 10, 2012

Im Zuge des wer-weiss-wo Releases ist mir aufgefallen, was für coole Regional-Songs es so gibt. Mit diesen würde ich euch gerne in eine hoffentlich sonnige Woche schicken! Unsere Experten haben in der Expertenvermittlung und auf Facebook fleißig mitgesammelt…ohne Anspruch auf Vollständigkeit, versteht sich!  Vielleicht habt ihr ja auch noch Ergänzungen? Dann immer her damit! Die [...]

Read the full article →

wer-weiss-was startet neue Wissenscommunity für Orte: wer-weiss-wo startet in der Osterwoche

by Erik Hauth April 4, 2012

wer-weiss-wo das seit über 15 Jahren erfolgreiche Konzept des Know-how auf Gegenseitigkeit konsequent weiterentwickelt. “wer-weiss-wo ist vom Nutzer her gedacht, nicht vom POI”, erklärt Produktchefin Anja Schaller den Ansatz, das Ortswissen, Know-where, an die Fragen der User zu koppeln. Ob Geburt, Studium, Arbeit, Urlaub oder Liebe, jeder Mensch verfügt über spezifisches Wissen und Erfahrungen zu [...]

Read the full article →

Der Unfug mit den heißen Deals

by Silke Schippmann March 30, 2012

Jetzt mal ehrlich. Habt ihr schon mal Gutscheine, oder Neudeutsch: Vouchers bei Groupon oder DailyDeal & Co gekauft, in der Annahme, dass dies nun ein Mega-Schnäppchen war? Auf den ersten Blick: Tolle Preise und der Deal kommt zustande, wenn genügend Kunden dieses Angebot kaufen. Ein Riesenhype entstand, fast jeder meiner Bekannten deckte sich großzügig ein. [...]

Read the full article →

Wie ich den Schirmpieper erfand

by derfrager March 29, 2012

Oder: Warum wir alle Erfinder sind Als ich vor einigen Jahren den größten Schirmladen der Stadt betrat, war ich aufgeregt. Ich hatte den Schirmpieper erfunden und wollte nun wissen, ob es einen Markt dafür gibt. Der Inhaber war begeistert. Genau so ein Gerät hatte er sich seit Jahren gewünscht. Er würde mich unterstützen und den [...]

Read the full article →

wer-weiss-was steht auf und wird laut – gegen Nazis!

by Kristina Brkic March 13, 2012

“Unsere Experten werden regelmäßig zum Thema Nazis angefragt, weil viele Menschen Fragen dazu haben. Unser Beitrag “Nazis im Netz” hat große Wellen geschlagen. Grund genug für wer-weiss-was, uns noch stärker gegen Rechts zu engagieren und sinnvolle Aktionen zu unterstützen: Der Verein

Read the full article →

Menschen mit besonderen Fähigkeiten

by derfrager March 8, 2012

Oder: Wie der Japaner Hiro Nakamura die Zeit für eine Sekunde anhielt Kennt ihr vielleicht Hiro Nakamura? Er ist 27 Jahre alt und arbeitet als Programmierer bei Yamagato Industries in Tokio. Seine Arbeit erfüllt ihn nicht und am liebsten liest er Comics und träumt von Superhelden. Er ist sich ganz sicher, dass er das Raum-Zeit-Kontinuum [...]

Read the full article →

Wanted: Engagierter Praktikant für unser Social Media & Community Management (m/w)

by Silke Schippmann March 6, 2012

Die wer-weiss-was GmbH betreibt und entwickelt den Ratgeberdienst “wer-weiss-was.de”. Mit über 485.000 Nutzern, die sich als Experten registriert und mittlerweile mehr als vier Millionen Fragen, Antworten, Ratschläge und Kommentare formuliert haben, ist sie die bewährteste Wissens- Community im deutschsprachigen Raum. Die wer-weiss-was GmbH in Hamburg betreut die älteste und mitgliederstärkste Wissenscommunity im deutschen Internet. Hinter wer-weiss-was [...]

Read the full article →

Always ON? Brauchen wir Social Media Guidelines für’s Privatleben?

by Silke Schippmann March 2, 2012

In letzter Zeit geht mir immer häufiger eines durch den Kopf: Brauchen wir Social Media Guidelines für unser Privatleben? Vorweg: Es geht in diesem Beitrag nur um das Offline drumherum, nicht um das Verhalten im Web. Wie ist es denn, wenn wir Webmenschen oder Internet Freaks einen großen Teil unseres Privatlebens im Social Web betätigen? Wir checken [...]

Read the full article →

Von wegen nicht messbar! Erfolgsmessung im Social Media und Community Management

by Silke Schippmann February 28, 2012

Gerade kürzlich saß ich wieder in so einer Social Media bla bla Veranstaltung und da dachte ich mir:  Diese Gequatsche um “der Return of Invest (ROI)  ist nicht nicht messbar”,  der Erfolg von Social Media Management ließe sich ja generell nicht messen und so weiter und so fort… Das ist meiner Einschätzung nach nur bedingt [...]

Read the full article →