Marina Luz Chapman behauptet in ihrer Biografie “The Girl With No Name” (“Das Mädchen ohne Namen”), dass sie fünf Jahre lang im Dschungel von Kapuzineraffen groß gezogen wurde.

Dieser Behauptung wollten wir auf den Grund gehen und haben die Experten (Biologen, Zoologen etc.) bei wer-weiss-was befragt:

Die wer-weiss-was-Experten sind skeptisch, wie ein Auszug aus ihren Antworten zeigt

Sie sind damit wesentlich kleiner und leichter als eine Vierjährige. Sie leben fast ausschließlich auf Bäumen, was einer Vierjährigen aufgrund der mangelnden Körperkräfte und Koordination schwer fallen dürfte. Weiterhin leben sie in einer Rangordnung, die u.a. den Zugang zu Nahrung regelt. Die Affengruppe ist also keine große Familie, die mal eben selbstlos ein Riesenbaby adoptieren würde. Obwohl nichts unmöglich ist, scheinen mir diese Argumente eher gegen als für die Geschichte zu sprechen.

und

nun, möglich wäre es, wenn:
die Affen das Menschenbaby finden und aufnehmen, statt es zu töten.
Affenbabies haben andere Verhalten als Menschenbabies. Menschenbabies besitzen zwar den Klammerreflex, sich festzuhalten, was für das Überleben sehr wichtig ist, wenn die Affenmutter fliehen muss, aber ob ein Menschenbaby diese Kraft bei seinem Gewicht (im Vergleich zu einem viel leichteren Affenbaby) aufbringen kann, bezweifle ich sehr.
Nimmt eine Affin das Baby an, so muss sie laktierend sein und das Baby säugen/stillen können.
Also, mein Fazit ist: eine nicht unmögliche Geschichte, aber sehr sehr unwahrscheinlich.

Was meint ihr? Ist die Geschichte von Tarzana glaubhaft?

 

 

1 Comment

  1. Es gab ja vor Jahrzehnten diesen Film das mehr eine Dokumentation war von dem Jungen der in Frankreich aufgefunden wurde. Dieser Junge wuchs mit Woelfen auf. Die Dokumentation schilderte den Lauf der Eingliederung in die Menschheit. War nicht ohne Schwierigkeiten. Weis auch nicht wie er als junger Mann spaeter in der Gesellschaft fungiert hatte.

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