Dennis ist 21 Jahre alt, kommt aus Berlin und ist Mitglied in der Band Hightek Music. Dennis hat Anfang 2012 noch 120 Kilo gewogen. Und jetzt? Jetzt sind es nur noch 80 Kilo! Wie er das geschafft hat? Das wollt ihr wohl gern wissen ;-)

Dennis ist zu eurem Glück auch wer-weiss-was-Experte und erzählt euch gern, wie er das hingekriegt hat! Heute geht’s los im wer-weiss-was.de-Channel bei myvideo und youtube! Holt euch seine Tipps, um gesund und nachhaltig abzunehmen.
Wie funktioniert der Jojo-Effekt, was genau sind Eiweiße, welche Diäten taugen was und was bitte will die Süßigkeitenpolizei? Schaltet ein, um nichts zu verpassen, denn unser Experte Dennis hat die Antworten!

Ab heute gibt es jeden Donnerstag eine neue Folge “Gesund abnehmen mit Dennis!” im wer-weiss-was-Channel bei myvideo und youtube! Und nächsten Donnerstag gibt es an dieser Stelle noch ein ausführliches Interview mit dem Abnehm-König und Hintergrund-Informationen. Also: stay tuned :-)

P.S. Ihr findet Dennis nicht nur bei wer-weiss-was, sondern auch bei Facebook.

Marina Luz Chapman behauptet in ihrer Biografie “The Girl With No Name” (“Das Mädchen ohne Namen”), dass sie fünf Jahre lang im Dschungel von Kapuzineraffen groß gezogen wurde.

Dieser Behauptung wollten wir auf den Grund gehen und haben die Experten (Biologen, Zoologen etc.) bei wer-weiss-was befragt:

Die wer-weiss-was-Experten sind skeptisch, wie ein Auszug aus ihren Antworten zeigt

Sie sind damit wesentlich kleiner und leichter als eine Vierjährige. Sie leben fast ausschließlich auf Bäumen, was einer Vierjährigen aufgrund der mangelnden Körperkräfte und Koordination schwer fallen dürfte. Weiterhin leben sie in einer Rangordnung, die u.a. den Zugang zu Nahrung regelt. Die Affengruppe ist also keine große Familie, die mal eben selbstlos ein Riesenbaby adoptieren würde. Obwohl nichts unmöglich ist, scheinen mir diese Argumente eher gegen als für die Geschichte zu sprechen.

und

nun, möglich wäre es, wenn:
die Affen das Menschenbaby finden und aufnehmen, statt es zu töten.
Affenbabies haben andere Verhalten als Menschenbabies. Menschenbabies besitzen zwar den Klammerreflex, sich festzuhalten, was für das Überleben sehr wichtig ist, wenn die Affenmutter fliehen muss, aber ob ein Menschenbaby diese Kraft bei seinem Gewicht (im Vergleich zu einem viel leichteren Affenbaby) aufbringen kann, bezweifle ich sehr.
Nimmt eine Affin das Baby an, so muss sie laktierend sein und das Baby säugen/stillen können.
Also, mein Fazit ist: eine nicht unmögliche Geschichte, aber sehr sehr unwahrscheinlich.

Was meint ihr? Ist die Geschichte von Tarzana glaubhaft?

 

 

Heute werden wir eine neue Funktion, das so genannte Autorenprofil, veröffentlichen.

Damit möchten wir unseren Mitgliedern die Gelegenheit bieten, sich mit ihrer Expertise noch besser darstellen zu können. Andere Mitglieder können Beiträge von geschätzten Autoren lesen. Beiträge, die auf “nicht sichtbar” für Suchmaschinen oder Dritte geschaltet sind, werden natürlich auch künftig nicht für andere sichtbar sein.

Es wird künftig keine Visitenkarte mehr geben, sondern das sehr übersichtlich gestaltete Autorenprofil. Der Vorteil ist, dass man dann gezielt auf seine eigenen Beiträge aufmerksam machen kann, sofern man dies wünscht.

Das Autorenprofil ist also vorerst nur für jedes Mitglied selbst (und unsere Administratoren) sichtbar, so dass Änderungen und Anpassungen noch vorgenommen werden können.

Die Daten auf der Autorenprofilseite können auf der Visitenkarteneinstellungen geändert werden (bzw. ein paar Sachen bleiben unter “Mein Profil”, dafür findet sich dann ein Hinweis auf “Mein Profil” -> Visitenkarte).

Das Autorenprofil wird erst im zweiten Releaseschritt (in 1-2 Wochen, wir werden dies gesondert ankündigen) sichtbar nach außen.
Die URL ist dann http://www.wer-weiss-was.de/autor/BENUTZERNAME/, wobei der Benutzername URL-tauglich gemacht wird. Die Benutzer können aber heute schon in ihrem Profil eine Vorschau sehen (Unter “Mein Profil” der Punkt “Autorenprofil”). Wenn sie ihren Benutzernamen ändern, ändert sich auch die URL.

Auf dem neuen Autorenprofil findet man sehr leicht seine eigenen Fragen und Antworten aus der Expertenvermittlung, basierend auf einem Wunsch unserer Mitglieder, diese auf einem Blick verfügbar zu haben.

Beiträge im Forum werden hier derzeit nicht mitgezählt und entsprechend nicht angezeigt.

Im dem neuen Autorenprofil werden Angaben aus der bisherigen Vika angezeigt:

▶ In jedem Fall steht neben dem Benutzernamen drin: “Experte seit TT.MM.JJJJ”. Alles andere sofern angegeben und/oder wenn “anzeigen” angehakt ist. Sonst:
▶ Über mich (Vita)
▶ Sofern angegeben: Beruf
▶ Geburtsjahr
▶ Wohnort / Land (2 Felder)
▶ Homepage
▶ Sonstiges (Bemerkungen)
▶ Links (Icons)
▶ Interessensgebiete. Bei den Interessensgebieten kann man ab heute bereits jeweils einstellen, wenn man sie für andere nicht angezeigt haben möchte.
▶ NEU: Dein zuvor bei uns unter “Deine Meinung” (über “Mein Profil”) zu wer-weiss-was geposteter Beitrag
▶ NEU: Die bereits bekannten Bewertungspunkte werden nun auch anderen Mitgliedern und Nichtmitgliedern angezeigt.
▶ NEU: Fragen und Antworten aus der Expertenvermittlung in der Art:

Expertenvermittlung:
- Fragen: 52
- Antworten: 27
- Bewertungspunkte: 10

Die Visitenkarte wird überall dort verlinkt sein, wo bereits heute die Vika verlinkt ist.

Über Feedback freuen wir uns!

Teil II: Die Walt-Disney-Technik und andere Ideenfänger


Kreativitätstechniken zur Entwicklung von unglaublichen Ideen

Im ersten Teil der Artikelserie »Wo kommen die Ideen her?« habe ich mich mit den Voraussetzungen für gute Ideen beschäftigt. Ihr könnt sie hier noch einmal nachlesen. Und wie kann es anders sein, werde ich euch heute einige Kreativitätstechniken vorstellen.
Obwohl Ideen ja scheu sind wie Schmetterlinge, haben sie eine große Sehnsucht: Sie wollen gefangen werden. Aber nicht mit schnöden Tricks. Etwas Mühe sollte man sich schon machen, sonst sind sie beleidigt und gehen nicht ins Netz. Dafür gibt es die Kreativitätstechniken. Sie machen also großen Sinn und sollten angewendet werden.
Bitte bei allen Techniken die Grundvoraussetzung beachten: Die Aufgabenstellung und die Zielgruppe müssen eindeutig sein. More »

Wir suchen einen

Senior Manager Social Media & Marketing (w/m) Hamburg

Die ProSiebenSat.1 Group gehört zu den führenden Medienunternehmen Europas. Mit unseren Sendern SAT.1, ProSieben, Kabel eins und sixx faszinieren wir täglich Millionen von Menschen. Außergewöhnliche TV-Unterhaltung ist aber nur ein Teil unseres Erfolgskonzeptes. Daneben gehören zahlreiche Internetmarken sowie internationale Beteiligung an Radio- und New-Media-Unternehmen zu unserem umfangreichen Portfolio.

Andere faszinieren können wir nur, wenn wir selbst fasziniert sind. Deshalb sind unsere “Fascinating People” unser wichtigstes Gut. Die ProSiebenSat.1 Gruppe, das ist eine Gemeinschaft außergewöhnlicher Menschen, mit außergewöhnlichen Talenten und überragenden Leistungen in allen Bereichen unseres Unternehmens. Und da wir uns auf der Suche nach neuen Herausforderungen ständig vorwärts bewegen, braucht unser Team Verstärkung! Die wer-weiss-was GmbH betreibt als Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG mit wer-weiss-was.de und wer-weiss-wo.de erfolgreiche und große Websites im Bereich Know-how-Vermittlung im stationären und mobilen Internet.

Das suchen wir

  • Verantwortliche Planung, Steuerung und Durchführung unserer Marketing- und Social-Media-Aktivitäten inkl. kompletter Budgetverantwortung für die Plattformen wer-weiss-was.de und wer-weiss-wo.de
  • Steuerung der on-air- und off-site-Promotion-Maßnahmen inkl. der Spot-, Info- und Trailerproduktionen
  • Durchführung und Optimierung der Online Vermarktungsmaßnahmen u.a. in den Bereichen Affiliate-Marketing, Yielding, Kooperationsmarketing, etc.
  • Ausarbeitung von Marketingpotentialen und -produkten, sowie Vertrieb dieser Kooperationen
  • Analyse, Reporting und Weiterentwicklung der Marketingaktivitäten
  • Markt- und Wettbewerbsanalyse
  • Enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den betreffenden Geschäftsbereichen innerhalb des Konzerns
  • Aufbau einer Off-Site KPI -Steuerung und eine erlösorientierte Ausrichtung und Strategie des Themas Social Media
  • Gezieltes Content-Marketing in themenrelevanten Communities, Blogs und Foren

Das bietest Du

  • Abgeschlossenes Studium im Bereich Marketing, Kommunikationswissenschaften, Online-Journalistik oder eine vergleichbare Ausbildung
  • Gerne 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Social-Media-/Online-Marketing oder digitaler Vermarktung
  • Erfahrung in der Konzeption, Umsetzung und Reporting von Promo-Kampagnen on air / online und Social Media
  • Erfahrung mit Statistik-Tools, z.B. Google Analytics, Omniture, etc.
  • Gute Kenntnisse im Bereich Suchmaschinenoptimierung (off-site)
  • Fundierte Kenntnisse der aktuellen Blogosphäre und sicherer Umgang mit allen gängigen Social-Media-Anwendungen
  • Gute Markt- und Branchenkenntnisse
  • Ausgeprägte Kreativität, Prozessdenken und hoher Qualitätsanspruch
  • Exzellente Sprachkenntnisse in Deutsch
  • Strukturierte, ergebnisorientierte Arbeitsweise, Eigeninitiative, Zielstrebigkeit, Teamfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick
  • Sicherer Umgang mit MS-Office Anwendungen


Das Sahnehäubchen

  • Umfassendes Verständnis von Online-Nutzer-Typologien sowie des Nutzungsverhaltens der Web-user
  • Erfahrung im Projektmanagement
  • Tiefes technisches Online-Know-how
  • Senior-Level Erfahrung im Yielding und Optimieren von Vermarktungslösungen und -partnern im Online-Bereich

Es erwartet Sie ein attraktives Arbeitsumfeld, eine außerordentlich interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit sowie ein dynamisches Unternehmen mit flachen Hierarchien. Bei uns können Sie Ihre individuellen Stärken voll einbringen, sich weiterentwickeln und an neuen Herausforderungen wachsen! Wenn Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe reizt, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Online-Bewerbung mit Gehaltswunsch und frühestmöglichem Eintrittstermin. Lust auf ein Gespräch mit Ihren neuen Kollegen?

Dann bewerben Sie sich: http://www.prosiebensat1-jobs.com/Stellenangebote-j2593.php

Weitere Informationen finden Sie unter www.wer-weiss-was.de

Teil I: Von ALDI-Piloten, Ideensuchern und Schmetterlingen

Gerade feiern wir das Comeback der Ideen. Sie stehen hoch im Kurs. Dabei geraten die Ideensucher manchmal ganz schön unter Druck.
Wie aber vorgehen bei der Ideenfindung? Wo kommen sie her? Was sind gute Voraussetzungen für Kreativität?
Ich komme gleich zur Sache und theoretisiere nicht darüber, was eine gute Idee ist, was in Wikipedia steht, was Laotse gesagt hat, Sun Tzu oder Einstein.
Ich betrachte das Thema ganz aus meiner Perspektive. Ich garantiere: Wer diesen zweiteiligen Artikel gelesen hat, der hat nur noch gute Ideen, wird über Nacht reich wie DD und kann vermutlich sogar fliegen. Der Rechtsanspruch ist natürlich – wie immer in der Fantasiewelt – ausgeschlossen.


Basics zur Ideenfindung

1. Anarchie – denkt wild und gefährlich

Mit der vorangegangenen Einleitung sind wir auch schon bei der ersten Voraussetzung für hervorragende Ideen: Ihr dürft denken, was ihr wollt – und alles möglichst groß und grenzenlos. Woher sonst kommt das Wort »Brainstorming«? Das heißt doch »Gedankensturm«. Leider ist das Brainstorming ein bisschen zum leidenschaftslosen Flipchart-Anschreiben mit bunten, dicken, quietschenden Filzstiften verkommen. Hallo. Das ist nicht Brainstorming.
»Fällt noch jemand was zum Thema Betriebsfeier ein?« Huuuh!
Ihr seid ab jetzt Anarchisten und euch steht eure ganze Fantasie zur Verfügung. Nutzt sie. Fördert das Chaos. Denkt wild und gefährlich. Backt den größten Kuchen. In Stücke schneiden kann man den immer noch.

Memo-Tags: Großdenker, Anarchisten, Chaosmacher, Ideensucher, Ideenfinder, echte Brainstormer


2. Nur ein klein bisschen Ernst – das Thema und die Zielgruppe

Halt – ein kleine Einschränkung gibt es. Ihr solltet euch natürlich an einem Thema orientieren und an einer Zielgruppe. Diese beiden Faktoren definieren nämlich euer Spielfeld, sonst brennen euch beim Brainstorming die Drähte durch. Oder sucht ihr die Weltidee? Natürlich gilt dieser Punkt nicht für Ideen, die man mit niemanden teilen will. So eine Art Privatideen also.
Für die anderen Ideen gilt aber: Wozu braucht ihr die Idee? Eine Party, die Firmen-Website, eine Kampagne, für die Rede zu Opis Achtzigstem oder den ersten Roman?
Für wen ist die Idee? Für Kinder, eine Fußballmannschaft, die Verwandtschaft, den Vorstand von Volkswagen oder die Häkelgruppe?
Ach ne, das mit der Einschränkung hätte ich unter Punkt 1 sagen müssen? Nein. Ich versuche ja gerade die Regeln umzustoßen, eure Programme durcheinanderzubringen. Break the rules and seize the ideas. Und ganz wichtig: Behaltet immer das Thema und die Zielgruppe im Auge!

Memo-Tags: Thema, Zielgruppe, Spielfeld


3. Verbannt den Bedenkenträger und den Bewerter

Der Bedenkenträger und der Bewerter sind merkwürdige Gestalten. Sie haben in ihrem gesamten Leben wahrscheinlich noch nie eine einzige Idee gehabt, aber – und das ist gemein – sie wissen alles besser und legen die Messlatte gnadenlos hoch. Bei der Geburt jeder noch so kleinen Idee geben sie ihren Senf dazu: »Was für eine doofe Idee«, »Das gab es doch schon x-mal«,»Das soll eine gute Idee sein?«, »Mit der Idee kommst du nicht mal bis zur Kantine«,»Setz die Idee um und du blamierst dich bis auf die Knochen« Und das sind noch die harmlosen Anmerkungen. Aber: Peace. Kämpft nicht gegen die beiden. Das ist ihr Job. Außerdem braucht ihr sie noch. Nämlich dann, wenn ihr eure Ideen genau unter die Lupe nehmt. Dann müsst ihr sie rauslassen. Dann leisten sie sehr gute Dienste. Vorher aber nicht. Sperrt sie in Gedanken in den Schrank, oder malt sie auf Pappe und und legt sie in den Keller. Ihre Stunde kommt noch.

Memo-Tags: Bedenkenträger, Bewerter, Verbannung


4. Bringt eure Programme durcheinander

In jedem Menschen laufen mehrere Programme ab. Nehmen wir zum Beispiel den ALDI-Piloten. Er bringt euch auch in Stoßzeiten zum Supermarkt und zurück, ohne dass ihr viel nachdenken müsst oder wahnsinnig werdet. Das ist ein sinnvolles Programm. Ideen mögen aber solche Programme nicht und auch keine Gewohnheiten. Sie flattern beim kleinsten Anzeichen derartiger Software wie Schmetterlinge davon und ihr fangt euch womöglich eine Pseudoidee ein, die sinnlos euren Kopf besetzt und ein gefundenes Fressen für den Bedenkenträger und den Bewerter ist. Eure alten Programme könnt ihr außer Kraft setzen, indem ihr etwas macht, was ihr sonst nie macht. Geht zu Orten, die ihr sonst nie besucht. Sprecht mit Leuten, mit denen ihr sonst nie sprechen würdet. Schaut euch ungewöhnliche Filme an. Rennt auf die andere Seite der Stadt und da in den sechsten Stock eines Bürogebäudes, reißt ein Fenster auf und schreit irgendwas raus. Das Erste, was euch in den Sinn kommt. Geht zum Elektrogroßmarkt und lasst euch ein Gerät erklären, das ihr nie kaufen würdet. Setzt euch in einen x-beliebigen Bus und fahrt drauflos. Wem das zu viel ist, der kann sich auch im Besprechungsraum auf den Boden legen und sich die Decke anschauen. Alles, was nicht wie sonst abläuft, ist hilfreich. Seid fantasievoll. Bringt eure Programme durcheinander. Probiert es aus. Es wirkt.

Memo-Tags: ALDI-Pilot, Programme, Pseudoideen, Programmstörungen, Orte, Menschen, Ungewohntes


5. Seid offen und werdet zum Riesentrichter

Vielleicht gibt es ja Feen,Trolle oder Parallelwelten. Was denkt ihr? Wie auch immer. Ganz bestimmt gibt es aber etwas in euch, das immer denkt. Seid also offen und empfangsbereit. Wünscht euch zur Übung eine Idee zu einem bestimmten Projekt und wartet auf eine Antwort. Manchmal kommt eine Ideenpaket, gerade wenn man nicht daran denkt. Bei mir funktioniert das fast immer. Ich döse vor mich hin und Ding Dong. Es klingelt. Paket angekommen. Keine Ahnung, wie das geht. Muss ich ja auch nicht wissen. Probiert es aus. Und: Ich bin kein Esoteriker. Ein Psychologe würde vielleicht sagen, dass es das Unterbewusstsein ist. Vielleicht sind es aber doch Feen und Trolle.
Ihr braucht auf jeden Fall einen Stift und einen Block. Legt das Equipment neben euch beim Schlafen und habt es auch sonst immer dabei. Manchmal vergisst man eine zugeflogene Idee. Das wär doch schade.

Memo-Tags: Offen, Riesentrichter, Feen, Trolle


6. Bleibt cool – Ideen ist egal, wer sie hat

»Können Sie darüber mal nachdenken? Wir bräuchten dann am Montag eine Idee.« Für die meisten ist das der absolute Wochenendkiller. Ausflüge werden gecancelt, Partys, das Kicken mit Freunden, Tage der Couch. Da kann schon mal ein Wochenende vollgegrübelt und Freunde und die Verwandtschaft in den Wahnsinn getrieben werden. Das Ergebnis ist oft sehr bescheiden. Nur ein bis zwei kleine Nuggets – wenn überhaupt. Das liegt auch daran, dass sich Ideen in einem Klima von Angst und Druck erst gar nicht zeigen. Ich weiß, es ist schwer cool zu bleiben – aber Gelassenheit ist wichtig. Und wenn ihr keine Idee habt? Na und? Und wenn die Idee nicht gut ist? Na und? Was wenn der Papst Günter Wallraff oder 42 der Sinn des Lebens ist? Ideen lieben die Respektlosigkeit. Also – bleibt cool und gelassen, das finden Ideen unglaublich attraktiv. Om.

Memo-Tags: Coolness, Respektlosigkeit, Gelassenheit, Papst, Wallraff, 42


7. Das Schweigegelübde und die Vermeidung von voreiligen Tests

Bei uns zu Hause sagt man: Gacker nicht, bevor du ein Ei gelegt hast. Wahrscheinlich sagt man das überall und ihr kennt den Spruch. Die meisten Ideen verbrennen im frühen Testfeld wie eine Kugel Eis in der Wüste. Nach ihrer Entdeckung brauchen Ideen eine gewisse Schon- und innere Prüfzeit. Vermeidet also frühes Ausplaudern oder sogar Tests, beides führt meistens zu einer Abnutzung der Ideen. Am besten ihr legt eine Schonzeit fest, in der ihr nicht über die Idee redet.

Memo-Tags: Gegacker, Ei, Ausplaudern, Prüfungen, Tests, Schonzeit

Das sind also meine Basics für die optimale Ideenfindung. Probiert das eine oder andere doch mal aus und schaut, was passiert, und wenn ihr Lust habt, dann schreibt mir eure Gedanken und Erfahrungen dazu.

Bei wer-weiss-was schreibt Dіmіtris:
»Liebe/-r Experte/-in, ich mache mich gerade mit einem Shop selbstständig. Ich habe eine totale Denkblockade. Anregungen und keine Ideen zum Thema effektive, kosten(freie)günstige Werbung. Ich bin nicht einmal in der Lage, eine zusammenhängende Frage zu stellen. Wäre schön, wenn mir eure Denkanstöße die Bremse im Kopf lösen würden. Danke.«

Lieber Dimitris, ich hoffe, ich konnte dir mit dem ersten Teil des Artikels schon ein paar Denkanstöße geben. Im nächsten Monat gibt es neuen Stoff: Kreativtechniken zur Ideenfindung.

 

Bis bald.

Ich wünsch euch schöne Fragen – und viele gute Antworten.

Der Frager

Autor:

Manfred Zimmer ist Der Frager

Manfred Zimmer ist Der Frager. Der Diplom-Informatiker wechselte direkt im Anschluss an sein Studium in die Kreativbranche. Heute arbeitet er mit seiner Textagentur ZimmerText als freier Texter, Kreativkonzeptioner und Berater in Hamburg.

 

Eine Weinflasche ohne Korkenzieher öffnen – So funktioniert's! Habt Ihr auch schon mal im Park gesessen, am Strand oder auf dem Kahn, und euch gefragt: Wo war noch der Korkenzieher? Ihr habt ihn vergessen?

Kein Problem! Denn von heute an, unsere Experten machen es vor, SO geht es auch mit einigen pfiffigen Ideen!
Aber lest selbst…

Fragen wie diese können unsere Experten meist beantworten. Welches ist deine absurdeste Frage? Stelle sie uns, und du wirst staunen! ;-)

Dieses Jahr fällt der “Internationale Tag gegen die Homophobie” (englisch für IDAHO – International Day Against HOmophobia) auf den Vatertag. Was nicht nur im Bezug auf “Bollerwagen” ziehende Heten bemerkenswert ist, sondern auch im Hinblick auf die Diskurse, auch die jüngsten, in den christlichen Kirchen zum Thema “Homosexualität”.

wer-weiss-was begeht morgen, am Vatertag, vulgo Christi Himmelfahrt, mit seinen Mitgliedern den internationalen Tag gegen Homophobie. Zeit, sich als Hete über die eigene Dominanz und Ängste klar zu werden. Zeit, sich mit der offenen und versteckten Lesben- und Schwulenfeindlichkeit zu beschäftigen.

Von der Frage, “was ist eigentlich Homophobie?“, bis hin zu komplexen Diskursen zum Thema “Gender Studies” .

Fragen? Diskussionsbedarf?

-> wer-weiss-was Forum “Gender Studies”
-> Experten zum Thema “Homosexualität” und “Homophobie”


Der Internationale Tag gegen Homophobie (engl. International Day Against Homophobia, IDAHO) wird seit 2005 jeweils am 17. Mai begangen.
Die Initiative zum Internationalen Tag gegen Homophobie ging von Louis-George Tin aus, der heute der französischen Sektion der International Lesbian and Gay Association vorsteht. Ziel des Tages war es von Beginn an, internationale Aktivitäten zu koordinieren und Respekt für Lesben und Schwule einzufordern. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, den Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel zu streichen. – weiss wikipedia

Oder: Kann man mit einem eBook den Literaturnobelpreis gewinnen?

eBooks – Fragen über Fragen

Wenn ich über eBooks nachdenke, fliegen mir die Fragen nur so um die Ohren und mein Puls steigt. Hier mal ein Schwergewicht: Kann man mit einem eBook den Literaturnobelpreis gewinnen? Ich habe in Schweden nicht nachgefragt. Vielleicht sollte ich das mal tun. Die elektronische Ausgabe von »Die Atemschaukel« von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller gab es jedenfalls eine Zeit lang als kostenloses eBook. Was, wenn zukünftige Bestseller-Autoren ihre Werke nur als eBook veröffentlichen würden?
Wie sieht eine Buchmesse aus, die von elektronischen Büchern dominiert wird? Ein Tresen mit iPads und Pappaufstellern mit dem Buchcover? Der Autor liest vor Publikum Textpassagen von einem Kindle ab?
Wenn ich nachts also nicht schlafen will, muss sich nur über eBooks nachdenken. Das reicht schon. Ein faszinierendes Thema.


Wie war das früher mit den eBooks?

Als ich vor einigen Jahren einen Freund in seinem Büro besuchte, sah ich das Firmenschild eines eBook-Reader-Unternehmens im Haupteingang. Ich wusste, dass es solche elektronischen Geräte gibt, hatte ihnen bisher aber keine Beachtung geschenkt. Graue, langweilige Geräte. In den Buchhandlungen lagen sie meist neben den Übersetzungsgeräten, die ausschauen wie Taschenrechner. Für mich irgendwie alles nutzlos. Nicht praktisch. Technischer Schnickschnack. Das Angebot an elektronischen Büchern war eher gering. Es gab keine übergeordneten Plattformen und die Geräte waren nicht gerade günstig. Nein – für mich war das nichts. Gegen das Buch hatten sie, aus meiner damaligen Sicht, keine Chance.


Warum sind eBooks populär geworden?

Mit der Verbreitung des Portable Document Format (PDF) wurden auch eBooks immer selbstverständlicher. Ein Klick und ich habe das Handbuch eines Telefons, eine wissenschaftliche Arbeit oder ein Kochbuch auf dem Bildschirm. Das Learning der Kunden veränderte die Nachfrage und darauf reagierten logischerweise auch die Anbieter wie Amazon. Den hauseigenen eBook-Reader Kindle gab es ja schon seit Längerem, nun wurden aber auch die Möglichkeiten zum Selfpublishing ausgebaut. Im April 2011 eröffnete Amazon den deutschen Kindle-eBook-Store und zeitgleich Kindle Direct Publishing (KPD), mit dem jeder Autor in der Lage ist, sein Buch selbst zu verlegen. Man ist übrigens nicht auf den Kindle als Lesegerät angewiesen. Es existieren kostenlose Kindle-Apps für Windows-PC, Mac, iPod, iPad, iPhone, Android-Geräte und für Windows Phone.


eBook-Plattformen – wer macht das Rennen?

Weil Pluralismus ein Wesensmerkmal des Netzes ist und ich nicht Werbeträger von Amazon bin, möchte ich noch erwähnen, dass es auch andere Veröffentlichungsmöglichkeiten wie etwa den iTunes Store gibt. Und natürlich die vielen, vielen anderen Plattformen mit eBooks der unterschiedlichsten Formate und Themenbereiche. Ich konzentriere mich auf Amazon, weil es mein Favorit ist. Eine gerade veröffentlichte Statistik bestätigt meinen Eindruck. Laut einer Studie der Uni Hamburg werden 57 % aller eBook-Käufe bei Amazon getätigt. Die komplette Statistik seht ihr hier (Quelle: WirtschaftsWoche, Ungedruckt – Notizen aus der Medienwelt von Sebastian Matthes).

Amazon Kindle 4


Welche Konsequenz hat die Entwicklung des eBook-Marktes für Verlage und Autoren?

Vielleicht mag der ein oder andere denken, dass es den Buchverlagen nun an den Kragen geht. Das glaube ich aber nicht. Ich bin mir sogar sicher, dass es nicht so sein wird. eBooks erweitern eher den Aktionsradius der Verlage. Vorhandene Bücher können als eBook angeboten werden. Projekte, die bisher zu wenig effizient waren, lassen sich nun realisieren. Autoren, die früher wegen einer zu niedrigen Auflage oder eines zu exotischen Themas bei Verlagen keine Chance hatten, eröffnet sich durch das Selfpublishing neue Möglichkeiten. Auch wer ein Buch mit geringer Seitenzahl veröffentlichen will, zum Beispiel 40 Seiten, um mal eine Zahl zu nennen, findet hier seinen Markt.


Wie schaut es mit der Qualität der eBooks aus?

Der eBook-Markt ist noch verhältnismäßig jung und natürlich tummeln sich bei Amazon neben wirklich guten Autoren auch solche, die denken, dass sie mit eBooks reich werden könnten. Das Motto dieser Autoren: Inhalt egal, Hauptsache eBook. Trash pur. Meist erkennt man sie schon am Cover und dem reißerischen Titel. Wer Schund meiden will, liest die kostenlosen Leseproben, die Rezensionen und natürlich die Kommentare, die als Erwiderung auf den Trash oft sehr lustig und unterhaltsam sind – und aus meiner Sicht schon ein eBook wert wären. Sicherlich wird es noch einige eBook-Wellen geben und die anfänglichen Wehwehchen dieser Technik werden weggespült. Qualität wird sich durchsetzen – und der Markt und die Leser werden sie erkennen.


Fragen zum Thema eBooks bei wer-weiss-was

Bei wer-weiss-was schreibt Achim S. »Guten Tag, 
ich habe als Referent mehrere Skripte für arbeitsrechtliche Vorträge verfasst.
 Diese würde ich gerne als eBooks zum Download gegen kleines Entgelt im Netz anbieten.
 Hat jemand einen Tipp dazu, wie das technisch geht?
 Man benötigt ja sicher irgendeine Software, die die Zahlung annimmt und den Download erst nach Zahlung freigibt?
 Muss man sich da einem eBook-Verlag anschließen oder kann man das selbst betreiben?

 Vielen Dank für Ihre Tipps und Hinweise.«

Lieber Achim, ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Artikel schon etwas weiterhelfen. Für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein eBook zu veröffentlichen, habe ich nachfolgend ein paar Publikationen und Links zusammengestellt. Hier erfahrt ihr, wie ihr ein eBook entwickeln und bei Amazon veröffentlichen könnt – und einige andere nützliche Tipps.

1. »Eigene E-Books erstellen und verkaufen«
Wolfgang Tischer, Chefredakteur und Herausgeber von Literaturcafe.de, wendet sich an den absoluten Anfänger, und ich finde, er macht das prima. Das Buch ist gut strukturiert und führt den Leser gekonnt von den Basics bis zum praktischen Entwickeln eines eBooks. Hier findet ihr auch alles zu den Modalitäten, also zur Autorenhonorierung etc. Ihr erhaltet das Buch zum Preis von 2,99 € bei Amazon – natürlich als eBook.

2. »Mit einem Texteditor Dokumente und E-Books für Amazon Kindle erstellen«
Dieses kostenlose eBook von Vladimir Simovic wendet sich an Autoren mit HTML- und CSS-Grundkenntnissen. Es enthält eine gut verständliche Anleitung, wie man ein eBook auf der Grundlage von HTML und CSS und mithilfe der kostenlosen Amazon-Programme KindleGen und Kindle Previewer entwickelt. Amazons Mobipocket-Format wird nämlich aus HTML und CSS generiert. So hat man die beste Kontrolle über die Struktur und die Formatierung des späteren eBooks und gleichzeitig ein optimiertes Ladevolumen. Letzteres ist wichtig, weil Amazon dem Autor pro Megabyte 12 Cent bei jedem (!) einzelnen Buch-Download berechnet.
Ihr könnt das eBook von Vladimir Simovic als PDF-Datei auf seiner Seite perun.net kostenlos downloaden. Das lohnt sich auf jeden Fall. Der Autor und Blogger hat schon einige Bücher und eBooks veröffentlicht. Seine Publikationen bestechen durch ihre klare, verständliche Sprache, die den Leser nicht aus den Augen verliert.

3. Kindle Direct Publishing
Amazon beschreibt auf seiner Website, wie das genau geht mit dem Selfpublishing. Ihr findet dort die Punkte: »Erste Schritte und häufig gestellte Fragen«, »Was ist der Amazon Kindle?«, »Wie erreicht man möglichst viele Leser?«. Und natürlich gibt es auch eine Community.

Ich finde eBooks großartig. Kein Autor und kein Verlag muss zittern. Im Gegenteil: eBooks werden die Welt bereichern. Ich habe mir ein Kindle zugelegt und bin von den Möglichkeiten begeistert. Aber die »Süddeutsche« oder ein gutes Buch lese ich nicht damit. Das ist mir echt zu kleinteilig. Eher Dokumentationen, Features, ausgewählte Artikel. Jeder, wie er mag.

Bis bald.

Ich wünsch euch schöne Fragen – und viele gute Antworten.

Der Frager

Autor:

Manfred Zimmer ist Der Frager

Manfred Zimmer ist Der Frager. Der Diplom-Informatiker wechselte direkt im Anschluss an sein Studium in die Kreativbranche. Heute arbeitet er mit seiner Textagentur ZimmerText als freier Texter, Kreativkonzeptioner und Berater in Hamburg.

 

Familie und Beruf! Kinder und Karriere! Junge Frauen und Männer der ‚Generation Y‘ wollen beides. Aber wie kann die doppelte Doppelbelastung abgearbeitet, die Kinder verantwortungsvoll erzogen und die berufliche Entwicklung dennoch im Auge behalten werden. Meine Antwort: Reden, Aushandeln, Handeln und wieder darüber reden. Es kommt darauf an, die Aushandlungsprozesse mit dem Chef am Küchentisch gut vorzubereiten, gemeinsame Ziele und auch Prioritäten abzustecken. Gemeinsam geht fast alles, nur nicht gleichzeitig. Und Karriere ist auch, wenn die Beziehung hält. Die folgenden ‚Empfehlungen‘ sind aus der fast 10jährigen Beratungsarbeit zum Thema ‚Väter & Karriere‘ in Unternehmen und den zahlreichen Gesprächen mit Vätern in den unterschiedlichsten Lebenslagen entstanden.

Was wollen Väter? 

Väter wollen heute mehr sein als der Ernährer ihrer Kinder, sie möchten mehr Zeit mit den Kindern verbringen und sich aktiv an ihrer Erziehung beteiligen. Väter sind in der Regel weniger daran interessiert ihre Arbeitszeit dauerhaft und erheblich zu reduzieren. Sie haben vielmehr ein Interesse an kurzfristigen und flexiblen Reduzierungen bzw. Verschiebungen der Arbeitszeit oder des Arbeitsorts um sich in der Familie zu engagieren. Väter wollen im Bedarfsfall nicht lange fragen müssen, sondern sich für die Familie entscheiden können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Eine Art ‚Generalschlüssel‘ für aktive Väter sind Angebote ihres Unternehmens, die Arbeit zeitlich und räumlich zu flexibilisieren.

Situation in Unternehmen

Familie und Erziehungsaufgaben werden in den Unternehmen nach wie vor als Frauen und Mütterthema angesehen. Das liegt auch daran, dass Männer ihre Bedürfnisse im Hinblick auf eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch zu selten äußern oder gar einfordern. Eine Erklärung dafür ist, dass Väter berufliche Nachteile befürchten, wenn Sie diese Wünsche äußern.

Instrumente für Väter

Es gibt meiner Erfahrung nach eine Reihe von Instrumenten, die den Vätern eine aktive Vaterschaft ermöglichen.

  • Verzicht auf Überstunden
  • Vollzeit Light (32 oder 36 Wochenarbeitszeitstunden)
  • Teilzeit, auf Probe oder befristet, auf jeden Fall mit Rückkehrrecht auf eine volle Stelle
  • Arbeitszeitflexibilisierung
  • Möglichkeiten räumlich flexibel zu arbeiten
  • 2 plus X Vätermonate im Rahmen der Elternzeit
  • Sabbaticals

Das ist besonders wichtig

Neben diesen Möglichkeiten sind aber zwei weitere Dinge besonders wichtig:

  • Es muss Vätern erlaubt sein, von diesen Instrumenten Gebrauch zu machen ohne berufliche Nachteile zu erleiden, und
  • Unternehmen, die Ihre Beschäftigten ermutigen, ‚aktive Vaterschaft’ zu leben profitieren von den gewachsenen (sozialen) Kompetenzen der Männer

Das heißt, ansprechende Informationen, Kommunikation von guten Beispielen, eine glaubwürdige Unternehmenskultur und vor allem keine doppeldeutigen Botschaften: ‚Sie wissen ja, wer hier was werden will …‘

Wie Väter vorgehen können:

1. Klären Sie mit Ihrer Partnerin rechtzeitig, am besten vor der Geburt des ersten Kindes, die Aufteilung von Familien-, Haushalts- und Erwerbsarbeit:

  • Wer geht wann in die Elternzeit?
  • Wollen sie oder ihre Partnerin die Möglichkeit nutzen, während der Elternzeit bis zu 30 Stunden zu arbeiten?
  • Wer arbeitet wann und in welchem Umfang?

2. Informieren Sie sich, welche Angebote zur Arbeitszeitflexibilisierung in ihrem Unternehmen bereits existieren.

3. Legen Sie Ihre Ziele fest:

  • Wollen Sie Anfangs- und Endzeiten Ihrer Arbeitszeit flexibler gestalten oder generell weniger arbeiten?
  • Wie viel weniger wollen Sie arbeiten?
    Denken Sie dabei an die Zeit, die Sie für sich, Ihre Kinder oder Partnerin haben wollen.
  • Ist es sinnvoller, einen oder zwei Tage ganz zuhause zu sein? Oder macht eine kürzere Tagesarbeitszeit mehr Sinn?
  • Auf wie viel Geld können und wollen Sie verzichten?

4. Entwickeln Sie einen konkreten Plan für ihre Arbeitswoche

  • Der Wochenplan sollte Funktionszeiten, Besprechungstermine, und frei verfügbare Stunden enthalten.
    Wenn Sie im Homeoffice arbeiten möchten, planen Sie die Präsenzzeiten im Unternehmen mit ein.
  • Machen sie Vorschläge, wie die Arbeit aufzufangen ist, die Sie nicht mehr leisten.
  • Die Botschaft sollte lauten: “Hört her, so könnte es funktionieren.”
  • 5. Suchen Sie sich Verbündete im Unternehmen, Sie sind garantiert nicht der Erste und der Einzige dem ‚mehr Zeit für Familie und Kinder’ ein Anliegen ist. Finden Sie gute Beispiele in Ihrem oder in anderen Unternehmen. Vernetzen sie sich mit anderen Vätern aus dem eigenen oder anderen Unternehmen, aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Tauschen sie ihre Erfahrungen aus und ermutigen sie sich gegenseitig.

      6. Stellen Sie Ihr Konzept vor
    • Sie sind jetzt gut vorbereitet und können zum Chef gehen
    • Seien Sie auf Widerstände vorbereitet. Viele Chefs haben ihren Job nur durch familiäre Opfer erreicht.
    • Seien Sie auf Überraschungen gefasst, ich kenne Beispiele wo Vätern in solchen Situationen eine Beförderung in Aussicht gestellt wurde.

    ‚Nein‘ heißt nicht unbedingt ‚nein‘

    Sondern erst einmal, dass sich Ihr Chef die Verwirklichung Ihres Anliegens im Moment nicht vorstellen kann. Lassen Sie ihm Zeit und machen Sie ihm deutlich, dass es Ihnen Ernst ist.

     

    Im Zuge des wer-weiss-wo Releases ist mir aufgefallen, was für coole Regional-Songs es so gibt. Mit diesen würde ich euch gerne in eine hoffentlich sonnige Woche schicken! Unsere Experten haben in der Expertenvermittlung und auf Facebook fleißig mitgesammelt…ohne Anspruch auf Vollständigkeit, versteht sich!  Vielleicht habt ihr ja auch noch Ergänzungen? Dann immer her damit!

    Die Berliner singen – vertreten durch Seeed – von dem Dicken B., und selbst die Knef hatte bis zu ihrem Tod im Jahr 2002 noch immer einen Koffer in Berlin.

    während die Hannoveraner mit den Aromaboys weit humorvollere  Töne anschlagen und sich bescheiden als die wohl durchschnittlichste Stadt Deutschlands bezeichnen.

    Etwas selbstbewusster klingt es hinüber von Westerland auf Sylt. Zwischen Mellau und Schoppernau wird fröhlich, na – was wohl? “Vo Mello bis ge Schoppornau”, geträllert. Ich versteh’ kein Wort, aber die Jungs sehen nett aus. :-) Trinkfreudig zeigt sich auch der Westerwald.

    Apropos, Nordisch by Nature: In Schleswig-Holsteinkann man es auch gut aushalten, ob man eher die leiseren Töne mag, oder die unfassbar rustikale Version des Holstein-Liedes. Und Otto Waalkes wäre nicht Otta Waalkes, wenn er nicht auch seine Version einer Ostfriesenhymne verlautbart hätte. Wobei mir die frühe Version des Friesenjungen besser gefällt.

    Aber auch die Magdeburger sind stolz vertreten durch ihr Lied. Die Münchner und natürlich auch unsere Kollegen unseres Mutterkonzerns, der Pro 7 Sat.1 Media AG,  freuen sich auf den Sommer in ihrer Stadt. Zoff besingt das Sauerland. El Bosso und die Skadiolas finden die schönsten Worte für das schöne Münsterland.

    Die Hesse sind 1984 gekommen und geblieben. Bei so viel Lokalbewusstsein darf natürlich DIE Hommage auf die Kölner nicht fehlen. Auch die Bochumer lassen sic, vertreten durch Herbert Grönemeyer, das singen und klingen nicht nehmen.

    Wir Hamburger singen ja gerne, meist laut und quer und besonders gerne über unsere Perle, wenn mehr als 3 von uns zusammentreffen…zum Beispiel beim Aprés Ski in Österreich. Wir mögen es einfach, hier zu leben. Auch die Beginner stellen fest: Oh ja, das ist meine Stadt: Schön und abgefuckt! 

    Unser Herz für St. Pauli haben wir mit unserem Umzug bewiesen. Unsere Nachbarn im Süden tönen dagegen selbstbewusst: Die schönste Stadt liegt an der Ilmenau!

    Alles in allem schreit das doch nach einem Städtetrip  - wer reisen will, kann jetzt mit den Plänen für diesen Sommer beginnen! Einer unserer 3425 Reiseexperten hat sicher die perfekte Idee für deine Reise. Jede Art von lokaler oder regionaler Frage kannst du übrigens auch hier auf wer-weiss-wo stellen.

     

     

    Jetzt mal ehrlich. Habt ihr schon mal Gutscheine, oder Neudeutsch: Vouchers bei Groupon oder DailyDeal & Co gekauft, in der Annahme, dass dies nun ein Mega-Schnäppchen war?

    Auf den ersten Blick: Tolle Preise und der Deal kommt zustande, wenn genügend Kunden dieses Angebot kaufen. Ein Riesenhype entstand, fast jeder meiner Bekannten deckte sich großzügig ein.

    Doch hat sich das Prinzip bewährt? Kann es in der uns bekannten Form wirklich nachhaltig sein? Ich meine, nein.

    Die Verbraucherzentralen schlugen bereits Alarm. Denn habt ihr auch erst nach dem Kauf das Kleingedruckte gelesen? Die meist sehr kurzen Laufzeiten übersehen? Habt ihr euch gezwungen gesehen, einen Termin wahrzunehmen, weil es eben nur zu einer bestimmten Zeit ging? Habt ihr freudig einen Termin für ein Service-Angebot vereinbaren wollen und musstet dann feststellen, dass der Anbieter überfordert ist und frühestens “was in acht Wochen” anbieten kann? Habt ihr missmutige Dienstleister erlebt, die einen dafür abstrafen, dass man dieses unmoralische Angebot angenommen hat?

    Ich:  ja, ja, ja, ja, ja und JA. Mir passierte das dauernd und deswegen werde ich solche Angebote von nun an meiden.

    Warum? Was sind meine persönlichen Top Ten Gründe, ergänzt durch die, die ich in Bewertungsportalen recherchiert habe?

    1. Der Kunde tritt immer in Vorkasse. Eine Entschädigung für den Käufer, sollte der Unternehmer Pleite gehen, gibt es nicht.
    2. Meiner Einschätzung nach basiert das Geschäftsmodell der Dealvermittler auf dem Prinzip der Intransparenz und kurzfristigen Verfallsdaten.“Jeder zweite der 30 begutachteten Deal-Gutscheine wies gleich drei oder gar vier solcher Fußangeln auf” schreibt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die oft kurzen und je nach Angebot unterschiedlichen Verfallsdaten sind selten deutlich zu erkennen, es gibt auch keinen Reminder von den Dealanbietern. Immerhin will laut Focus Online Dailydeal den Unternehmern hier großzügig anbieten, in diesen Fällen auf seine Provision zu verzichten. Rechtlich sind diese kurzen Fristen grundsätzlich zulässig, auch wenn die Befristung nicht zu knapp sein darf. Was “zu knapp” ist, hängt jedoch vom Einzelfall ab und ist vom Einzelkunden wohl kaum durchschaubar. Unter Zeitdruck übersieht man leicht das Kleingedruckte (“Oups, ich bin kein NEUkunde, also gilt dieses Angebot für mich gar nicht?“)
    3. Einige Unternehmer formulieren ihre Angebote zum Teil (für sie!) ruinös. Die Dealverkäufer beraten oft nicht ausreichend gut. Sie wollen verkaufen – und Gewinn dabei machen.
    4. Die Angebote müssen finanziert werden – die Folgen trägt meist der Kunde. Ersparnisse bei dem Angebot, der Umsetzung, der Dienstleistung zahlen die wiederum Anbieter häufig durch schlechte Bewertungen in diversen Bewertungsportalen. Große Anbieter können bei Dumpingpreisen vielleicht auf ihr Marketingbudget zurückgreifen – kleine Anbieter haben es deutlich schwerer in diesen harten Konkurrenzkampf.
    5. Häufig gilt das Angebot nur an bestimmten Tagen, zu bestimmten Zeiten oder für sehr spezielle, nicht immer verfügbare Angebote. Durch diese Einschränkung gebe ich im Endeffekt mehr aus.
    6. Ich gehe ohne viel zu recherchieren,  in Läden, die ich weder von Freunden kenne, noch die auf meinem Weg liegen. Das ist nicht immer sinnvoll.
    7. Bei Beschwerden ist häufig keiner so richtig zuständig.
    8. Ich bedaure die Menschen, die vermutlich in großen Zwiespalt für die Dealvermittler arbeiten und verkaufen müssen, wie zum Beispiel in dem “Fegefeuer“ Groupon.
    9. Was ist mit der Datensicherheit? Gutscheine sind nicht anonym einlösbar:  Name, Adresse und andere Informationen müssen beim Kauf angegeben werden. Am Rande: Erst kürzlich wurde die Nutzerdatenbank einer Groupontochter laut Coupons4u.de offen ins Netz gestellt.
    10. Last but not least: Die wenigsten Angebote sind echte Schnäppchen.
    Schaut man sich ein wenig um, bestätigen einen die Suchergebnisse mein ernüchtertes Urteil. Titelt der Focus Online: “Viel Schrott und nur wenige Schnäppchen. Hier steht geschrieben: “Groupon & Co kassieren angeblich 50 Prozent des Gutscheinpreises – und zusätzlich müssen die Firmen ja die Rabatte gewähren. So kann beispielsweise eine Pizzeria anbieten, dass man für einen 20-Euro-Gutschein Speisen im Wert von 30 Euro bekommt. Einer US-Studie zufolge sind die Groupon-Aktionen für 30 Prozent der Firmen nicht profitabel – zum Beispiel, weil die Kunden nicht wiederkommen….”
    Lassen wir zum Abschluss noch mal die Unternehmer zu Wort kommen:
    Die Unternehmerin krasulja schreibt auf Tagesangebote.de sehr eindrücklich, wie sie die Voucher-Kunden erlebt und warum nicht mehr mit Groupon arbeiten will: “Wir als Unternehmer leiden am meisten. Das verstehen sie, liebe Groupon- Kunden nicht. Sie kaufen diese Gutscheine für eine Massage oder Kosmetik, ohne vorher anrufen und fragen, wie sieht es mit Terminen aus, wie schnell können sie Termin bekommen? Stattdessen- nur Ärger. Wir können auch krank werden, wir sind auch nun Menschen. Und wenn wir Termine verschieben müssten, mein Gott!!! Was höre ich!!!! Lieber werde ich mich nicht äußern. Kommen viele “Madams” mit Schuhen oder Taschen von Prada, oder anderen teuren Marken und erzählen, dass sie nur Gutscheine kaufen, weil sie sehen nicht eine teure Behandlungen bezahlen. Wer müssen alles “schlucken”. Andere Kunden verstehen es nicht, dass wir auch Familien haben, Kinder, wir leben von unser Geld. Und wenn eine Kundin nicht kommt ohne Absage, kriegen wir auch NIX! Deswegen sage ich ganz ehrlich: Ich behandele an erster Stelle meinen Stammkunden und dann – Groupon. Ich habe viele Kunden, die von Harz IV leben. Sie sparen, aber sie kommen regelmäßig, sei es eine kosmetische Behandlung, Fußpflege oder Massage. Sie sind sehr bescheiden und man möchte solchen Menschen so viel wie möglich Gutes tun. Ich z.B. schenke solchen Kunden von mir immer persönlich Gutscheine für kostenlose Fußpflege, 1 mal Massage kostenlos oder 10-15€ Rabbatt für eine kosmetische BEHANDLUNG. das mache ich zum Geburtstag, Weihnachten und Ostern. Und ich muss sagen – ich habe mehr davon: ANNERKENNUNG, Respekt und Freude! ich möchte nur mit Freude arbeiten und FAZIT: NIE WIEDER GROUPON!!!!!!!”
    Auf der gleichen Seite schreibt Wortgetreu: “Was glauben Sie denn, warum die Unternehmen Gutscheine über Groupon verkaufen? Natürlich, um neue Kunden zu werben! Und nicht, um geizige Schnäppchenjäger einmalig hofieren zu dürfen. Die Leistungen, die die Unternehmer anbieten, haben einen Spottpreis. Der Unternehmer zahlt im besten Fall nur nichts drauf – aber er verdient daran mit Sicherheit gar nichts. Die Groupon-Werber, die die einzelnen Unternehmer kontaktieren, malen alles in den schönsten Farben aus und verschweigen oftmals wichtige Details. So werden z. B. Deals einfach geschaltet, obwohl dazu keine erneute Zustimmung gegeben wurde. Auch die Tatsache, dass von dem Hungerrest, der dem Unternehmer noch bleibt, noch Steuern abgezogen werden, wird nicht extra erwähnt.”

    Fazit: Auf dem ersten Blick, sprechen aus Unternehmersicht einige Gründe dafür – wie die große Reichweite, die gesenkte Hemmschwelle, die scheinbare Kalkulierbarkeit, das vermeintlich geringe Risiko, die Kurzfristigkeit und Messbarkeit der Ergebnisse. Auf der anderen Seite stehen: Mangelnde Zielgruppeneingrenzung, Umsetzungsschwierigkeiten, Unzufriedenheit der neuen und alten Kunden, der mögliche Reputationsschaden sowie hohe Provisionen und restriktive Verträge. Eine recht schöne Zusammenfassung der Vor- und Nachteile speziell für Restaurants findet sich hier, unter Restaurantwerbung.de.

    Wie seht ihr das, seid ihr glücklich mit euren bisherigen Käufen, oder bereut ihr sie?