Experten-Ratgeber suchen bei wer-weiss-was

Experten-Ratgeber suchen bei wer-weiss-was

Ich werde häufig gefragt, ob das wirklich alles aktive Experten sind, die über 500.000 Mitglieder bei wer-weiss-was? Ja, wir halten unseren Index an Experten immer aktuell – und täglich kommen zwischen 100 und 200 Expert_innen dazu. – Danke übrigens! -

Das macht wer-weiss-was wohl zur größten deutschen Expertensuchmaschine nach Google – und wie ihr genau Experten zu eurer Frage findet, zeige ich euch hier:

  • wer-weiss-was.de aufrufen
  • Auf der Homepage den Navigationspunkt “Expertensuche” klicken
  • Suchbegriff eingeben
  • Optional: Expertenlevel eingeben
  • Experten auswählen und anschreiben …

Fertig!

Denkt bitte dran, dass wer-weiss-was kostenlos ist und auf Gegenseitigkeit funktioniert. Deswegen vergesst bitte nicht, eure eigenen Expertenthemen einzutragen! – Danke.

Ich habe heute morgen einen Artikel bei ZDnet gelesen – den ich hier schon besprochen habe … – Thema des Textes ist eine Untersuchung des Wired-Autoren Kevin Kelly, der mit seiner Assistentin die Kreise und Profile von über 500.000 Followern untersucht hat.

Quintessenz: Viele der untersuchten Social Networks, prominente dabei, wie Google+ oder Twitter, wimmeln von Spammern, inaktiven Profilen, oder Profilen, die gar nicht ausgefüllt sind. So genannte Hänger.

***

Ihr habt euch vielleicht gewundert, wieso bei wer-weiss-was die Zahl der aktiven Experten, die wir auf der Homepage angeben, immer so volatil ist, manchmal sogar sinkt? Das hängt damit zusammen, das wir alle, Community-Support, Technik und unsere Nutzer, Spammer, inaktive oder nicht erreichbare Experten aus unserem Vermittlungsindex entfernen. Wir sind uns also ziemlich sicher, dass der allergrößte Teil der aktuell 488.774 aktiven Experten auch zum Antworten bereit steht. Denn nur Menschen, die sich gerne und aktiv dem Prinzip der Wissensvermittlung auf Gegenseitigkeit verpflichtet fühlen, können, wenn sie durch uns vermittelt werden, dem Fragenden helfen – und am Ende geht es uns genau darum.

Bessere PR, als dass Menschen bei uns fundiert, persönlich und fröhlich geantwortet wird, können wir schlicht nicht bekommen. Da machen wir uns nicht die Mühe, unsere Nutzerzahlen zu pimpen ;)

In diesem Sinne: Vielen Dank!

„Hoffentlich zieht dieser agile Hype über mich hinweg!“, hoffte ich, bis sich Scrum und XP wie ein Schauer über mir ergoss.

(Denjenigen, die noch nichts von agiler, Software Entwicklung, Scrum und XP gehört haben, seien folgende Links an Herz gelegt: Was ist agile Software Entwicklung? Was ist Scrum? Eine Einführung in Scrum oder das Agile Manifesto. Außerdem lohnt es sich, hier eXtreme Programming (XP) und hier zu schauen: XP A Gentile Introduction)

Gegen XP hatte ich nichts, war mir aber sicher, dass es in der Praxis keinen Bestand haben kann. Scrum hingegen war mir komplett suspekt. Wie kann ein so starres Konstrukt Agilität fördern? Kann sich ein Team das zum größten Teil aus introvertierten Nerds besteht sich ernsthaft selbst organisieren? Besteht nicht die Gefahr, dass es der Selbstüberschätzung der Entwickler, die sich (inkl. mir) gern für die Götter halten und wie Diven benehmen, Nährboden liefert, da ihnen mehr Freiräume gegeben werden? Wie kann denn die Produktivität deutlich gesteigert werden?

Unser Team hatte immer genügend Aufgaben und Leerlauf haben wir nicht. Stört der Daily Scrum möglicherweise den Workflow und erzeugt viel Overhead? Wie fließen dringende Bugs in die Sprint Planung ein? Verliert man nicht den Überblick, wenn man sich nur um die kleinen Userstories kümmert? Ist unser Team nicht eh viel zu klein für Scrum?

Zum Glück war meine Meinung nicht ausschlaggebend und die wer-weiss-was GmbH entschied sich dafür, Scrum einzuführen. Je mehr ich die Ideen verstand die Scrum ausmachen, desto klarer wurde mir, was unserem Team fehlte, um wirklich gute Arbeit zu leisten und sich weiter zu entwickeln. Das Daily Scrum löste unser wöchentliches Entwicklermeeting ab. Beim „Weekly“ vergaß so ziemlich jeder das ein oder andere, was in der Woche programmiert wurde. Das Daily Scrum ist zudem ein schöner gemeinsamer Einstieg in den Tag.

Bisher waren wir Entwickler gern genervt, dass Konzepte der großen Projekte nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet waren und wir bei der Implementation immer wieder über diverse Dinge gestolpert waren. Jetzt sind wir bei jeder Projektphase (Konzeption, Planung, Ausführung, etc.) dabei und können immer unsere Ideen und Bedenken äußern. Bereits vor der Scrum-Einführung haben wir ein großes Projekt in Userstories aufgebrochen und es mit einer Runde Planning Poker durchgeschätzt. Der Vorteil war, dass wir uns über alle kleinen Teilschritte im Klaren waren und viel genauer die gesamte Projektdauer schätzen konnten. Zusätzlich ist es deutlich einfacher für andere Entwickler, die während des Projektes hinzukommen, Teile zu übernehmen und umzusetzen.

Ob wir wirklich schneller arbeiten, kann ich schlecht einschätzen. Fehlplanung fällt schneller auf und wir entfernen uns durch die ständige Kommunikation nicht so weit von den Kundenwünschen wie es bei der Wassenfall-Methode passieren kann. Die reine Entwicklungzeit verringert sich bedingt durch die verschiedenen Meetings (Daily Scrum, Review, Retrospektive, Konzeptionen, etc.), aber es bietet, gerade durch die Retrospektive, die Möglichkeit die eigene Arbeitsweise zu verbessern.

Natürlich haben wir uns zu Anfang verleiten lassen, zu viele Stories schnell abschließen zu wollen und eine tolle Velocity zu erzeugen. Damit fiel das Refactoring sehr gering aus und wir häuften einen Berg Altlasten an, den wir gerade abtragen.

Ich will hiermit nicht behaupten, dass Scrum das ultimative SuperDuperDingenskirchen ist, aber für unseren Zweck,  eine sehr durchwachsene erfahrene Entwicklertruppe, die bereits lange zusammen an wer-weiss-was.de arbeitet, in die agile Software-Entwicklung einzuführen, genau das richtige. Wie sind eure Erfahrungen, welche Fragen beschäftigen euch vor und bei dem Einstieg in die agile Entwicklung?